Online Education

Ist ja lustig… Daphne Koller* schreibt in der NYT über Unterricht und Technologie:

Daphne Koller – Technology as a Passport to Personalized Education – NYTimes.com.

Das meiste bezieht sich auf E-Learning im großen Stil, u.a. auf den unglaublich erfolgreichen KI-Kurs von Peter Norvig und Sebastian Thrun mit 200.000 Teilnehmern (zumindest am Anfang…) Reines Online-Lernen war bisher nicht so mein Thema und in der Schule wird es wohl auch eher um Blended Learning (mit Moodle & Co) gehen.

Aber es steckt in dem Artikel aber auch sonst einiges Interessantes. Z.B. ist  automatisierte Übungskorrektur und Feedback, so dass Schüler im eigenen Tempo arbeiten können, genau das, was ich auch ausprobieren möchte. Arbeitstitel: Computer-Bandolino. Dazu bald mehr.

*Ich war jahrelang auf den gleichen KI-Konferenzen wie sie; aber sie spielt in einer ganz anderen Liga!

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2 Gedanken zu „Online Education

  1. Interessanter Ansatz…Computer-Bandolinos. Aber im Grunde richtig. Die Schüler wollen immer permantes Feedback wo sie stehen. Leider geht das bei klassischen Unterrichtsformen wie Frontal- und Gruppenunterricht nicht immer, da ich gar nicht in so hoher Frequenz Rückmeldungen geben kann. Aber schön wäre es schon. Bin mal gespannt, was du da so auskochst.

    • Die Grundidee steht schon (und ich bin sicher auch nicht der erste, der die hatte): Test-Driven Development ist eigentlich fast sowas wie Freiarbeit (bzw. ist das Bandolino eben, pars pro toto, sowas wie test-driven problem solving). Ich kann als Lehrer Tests schreiben (natürlich „Test“ nicht im Sinn von „Klassenarbeit“ sondern im Sinn von „unit test“) und die Schüler entwickeln ihren Code dagegen, bekommen sofort Feedback darüber, was funktioniert und was nicht, können sich daran entlanghangeln und immer mehr „rote Ampeln“ eliminieren (Flow!), bis es funktioniert.
      Das ist aber nur der Anfang. Ich kann die Tests auch gemeinsam mit den Schülern während der Analyse-/Modellierungphase entwickeln (hundertmal besser als sie blöde UML-Diagramme malen zu lassen, behaupte ich jetzt einfach mal). Oder die eine Gruppe kann Tests für die andere machen, die progammiert – und ich als Lehrer stelle wiederum „Meta-Tests“ zur Verfügung, die die Tests der Schüler überprüfen.
      Ich glaube, das könnte gut werden!

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